Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1083 von 4314:

Nachfrage zu Nr. 1053:
Zunächst vielen Dank für die Antwort. Ich sehe schon, dass ich das ganze Thema etwas professioneller angehen muss. Habe deshalb auch gleich das Buch auf die Wunschliste für meinen Geburtstag nächste Woche gesetzt. Aber bis dahin habe ich noch ein paar Fragen.
1. Ich habe zu beiden Fässern Antigeliermittel zugegeben, ich bin davon ausgegangen das sich hinter dem Begriff Verflüssiger das gleiche verbirgt. Gerade die Quittenmaische ist aber immer noch sehr fest. Soll ich noch mehr zugeben? Oder doch mit Verflüssiger probieren (falls das doch was anderes ist)?
2. In beiden Fässern gärt es, wie bereits geschrieben. Wenn ich die Fässer öffne um mal umzurühren, ist an der Oberfäche ein weißer Belag. Was ist das? Schadet das?
3. Wäre es möglich um die Ausbeute noch zu erhöhen die Gärung mit Turbohefe nochmal nachzustarten wenn die Wildhefen fertig und somit abgestorben sind?
Vielen Dank!
Peter Seyller


Peter Seyller, Franken
05.Dez.2003 12:36:50


    ad 1: Verflüssiger wird noch Pectinase oder Antigel genannt, Antigeliermittel könnte vielleicht dasselbe sein. In der Beschreibung des Produktes bzw. beim Hersteller oder Verkäufer sollten Sie fündig werden. Geben Sie nicht noch was davon in die Maische, bevor Sie nicht genau wissen, was es ist.
    ad 2: Könnte es Schimmel sein? Merkt man sofort am Geschmack. Wenn ja, ist alles zu verwerfen. Handelt es sich um die sog. Kahmhefe (rechts oben als Suchbegriff eingeben), tritt das bei Wildgärungen öfters auf und ist laut bisherigen Beschreibungen nicht weiters schlimm.
    ad 3: Möglich ist das schon, macht aber nur Sinn, wenn Sie hochgradig Vergären. Im Sinne der Qualität geben Sie zu dieser Mischung jedoch keine Turbo mehr zu, es wäre schade um die Hefe.

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