Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1110 von 4267:

Hallo Herr Schmickl
Ich habe mir einer selbstgebauten Reflux Tetrapacks gebrannt. Insgesamt 7 Liter mit je 10,5% Alk. das Ergebniss war 0,65 Liter 81 % ALk. Es enthielt Schwefel ohne Ende welches ich mit dem Mixer vertreiben konnte, bis hier her hat mir Ihr Buch sehr geholfen!!
Nun noch eine Frage: Als Wärmequelle habe ich eine Heizplatte verwendet. Die Kühlung habe ich direkt an den Wasserhahn angeschlossen. Die Temperatur ist immer rauf und runter...ich konnte nicht einmal die Temperatur bei 80°C halten. Entweder stieg sie an bis 85°C oder aber sie viel bis auf 77°C . unter 79°C kam kein Destillat mehr raus. Ich vermute das das Thermostat der Heizplatte zu unsensibel ist. Ich habe noch einen kleinen Gastrogasbrenner der eine gut regelbare Flamme hat. Kann ich so etwas auch verwenden? Meine Frage bezieht sich dabei auf die Explosionsgefahr, in einem anderen Buch habe ich gelesen man soll offene Flammen vermeiden.
Danke für Ihre Antwort.


TetraPack, Aldilidelplus
17.Dez.2003 23:57:47


    Sie können die Temperatur nicht halten, je nach Alkoholgehalt stellt sich diese von selbst ein. Steuern können Sie nur die Tropfgeschwindigkeit bzw. bei einer Refluxanlage das Rücklaufverhältnis. Ja, ich kenne das Problem von Heizplatten, die zu unsensibel sind. Dadurch hört es im Topf zeitweise auf zu kochen und damit entstehen die von Ihnen beschriebenen "Temperatursprünge", wenn oben kein Dampf mehr ankommt, weil's nicht mehr kocht, kühlt's sofort ab. Ein Gasbrenner wird das Problem beheben. Die einzige Gefahr die beim Alkoholdestillieren auftritt, ist, wenn durch eine undichte Stelle hochprozentiger Alkohol austritt (was ja eigentlich überhaupt nie der Fall sein sollte), nach unten rinnt und sich dann an der Heizung entzündet. Diesbezüglich sind Herdplatten nicht "sicherer", weil der (hochprozentige) Alkohol sich auch auf heißen Herdplatten entzündet.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl