Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1136 von 4254:

Hallo Herr Schmickl
Ich habe 7 Kg. Zucker + 25 L Wasser mit Turbohefe zum gähren gebracht. Es verlief soweit alles normal. Die Maische war nach einigen tagen vollkommen klar. Aus Zeitgründen konnte ich nicht brennen und habe ich das ganze auf die Terasse gestellt (immer unter 10°C+). Der Kunstofgäreimer hatte Regenwasser auf dem Deckel, dummerweise habe ich ihn schräggestellt damit das Wasser ablaufen kann. Leider sind dabei die Trübstoffe wieder aufgewirbelt. Nach weiteren 5 Tagen hatte sich die Maische nicht mehr richtig geklärt (stark milchig). Ich habs dann in einer Reflux trotzdem gebrannt. Heraus kam 75% Alk. der süss schmeckt. Selbst beim verdünnen schmeckt es immer noch Melasse ähnlich. Macht es Sinn, das Destillat zu verdünnen und dann nochmal zu brennen, oder soll ich`s besser mit Aktivkohle versuchen? Danke für Ihre Antwort.
Ps.
Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr!


Gärmann, Kalabrien
02.Jan.2004 13:07:12


    Wenn's wirklich süß schmeckt, ist Zucker im Destillat. Da Zucker ein Feststoff ist, der nicht verdampft werden kann (auch wenn er aufgelöst ist) sind Destillate immer vollkommen zuckerfrei. Anscheinend haben Sie zu schnell destilliert, sodaß Ihnen das Ganze übergekocht ist. Oder die Maische schäumt starkt beim kochen, mit dem selben Effekt. Am besten nochmals destillieren, AntiSchaum verwenden (und die Kolonne vorher gründlich reinigen) und das Destillat nachher mit Aktivkohle behandeln.
    Danke, auch Ihnen alles Gute!

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