Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1198 von 4326:

Hallo Herr Schmickl!
Ich habe eine Kupferdestille von Ihnen gekauft. Folgendes ist beim letzten Brand passiert. Die Anlage stand längere Zeit unbenutzt, dann habe ich selbstgemachten Pflaumenwein gebrannt und das Destillat hatte eine sichtbare blau/grün Färbung. Da der Kessel und der "Deckel" absolut in Ordnung waren, nehme ich an, dass sich Kupferoxyd in der Kühlschlange gebildet hat. Meine Fragen: Das Destillat ist wahrscheinlich toxisch? Wie kann ich verhindern, dass sich erneut Grünspan ansetzt? Kann es noch eine andere Ursache geben?
Vielen Dank - und viele Grüsse nach Österreich


Frank, Köln
01.Feb.2004 17:38:59


    Alles spricht für Grünspan, verwerfen Sie das Destillat. Sie müssen die Kühlung sehr gut mit Zitronensäure reinigen: etwas Zitronensäure in einen Eimer mit warmen Wasser auflösen, den Kühler darin eintauchen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann mit einer dünnen Bürste oder einem Draht mit einem dünnen Stoffteil daran, gut die Spirale durchreinigen. Danach mit Aceton die Schlange reinigen, zum Schluß gut mit Wasser (und Geschirrspülmittel, danach mit reinem Wasser) gründlich spülen. Dann zuerst einen Destillationsvorgang mit Wein machen und das Destillat verwerfen.
    Zur Vermeidung von Grünspan: die Anlage niemals verschlossen wegräumen. Legen Sie den Deckel verkehrt auf den Kessel, so ist die ganze Anlage offen und gut durchlüftet. Auch nicht in feuchten Räumen lagern. Vor dem Wegräumen gut trocknen und niemals Kühlwasser in der Anlage lassen oder im Kessel. Dann entsteht kein Grünspan.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl