Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1226 von 4254:

Hallo,
ich habe gestern die Wokmethode mit einem ganz normalen Kochtopf und umgedrehten deckel und tasse getestet, in den deckel füllte ich wasser zur zusätlichen kühlung kamen külakkus hinein, wir brannten zuerst alten Fusselwein (restbestände aus dem Keller). Unser destillat hat einen komischen eigengeschmack ist aber mild, brennt auch wenn man es anzündet ohne probleme. Meine Frage ist nun wieviel Prozent könnte es haben Oder anders wieviel ist mit dieser Methode drin? ich hoffe das nicht soviele gesundheitsschädliche substanzen in unseren destillat sind.
vielen dank euer Locomecanico


locomecanico, bayern
13.Feb.2004 17:20:58


    Wenn Sie Wein destilliert haben, so hat das Destillat ohne Nachlauf ca. 45-50%vol, je nachdem, wie lange Sie destilliert haben. Die Trennleistung entspricht der einer herkömmlichen pot still, ohne Verstärkereinbauten. Der komische Eigengeschmack kann nur vom verwendeten Wein stammen. Unter der Voraussetzung, daß die verwendeten Gerätschaften sauber waren und daß sich durch den Alkoholdampf keine Kunststoffbeläge o.ä. aufgelöst haben (in der gesamten Konstruktion sollte natürlich kein Kunststoff, z.B. auch als dünner Überzug der Tasse o.ä. vorhanden sein). Wenn's in der Nase sticht, ist das die schwefelige Säure (entsteht, wenn "geschwefelter" Wein verwendet wurde). Die kommt vom Wein. Zum Glück ist diese Säure leicht flüchtig: Einfach zwei/drei Minuten lang Luft schäumend reinmixen, wenn's nicht mehr sticht ist die Säure weg.

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Helge Schmickl