Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1345 von 4278:

Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
ich habe eine Frage zu Steinobst. Das die Kerne ganz bleiben müssen, um die Blausäurebildung aus dem Amygdalin zu verhindern ist mir klar.
Unklar hingegen ist mir, wodurch der Mandelgeschmack, z.B. bei meiner angesetzten und dann gebrannten Traubenkirsche verursacht wird.
Wenn Freunde das Tröpfchen verkosten erlebe ich immer wieder die Gleichsetzung Mandelgeschmack = blausäurehaltig und habe keine wirklich schlüssige Antwort darauf. Können Sie mir weiterhelfen?
Vielen Dank für die umfangreiche Arbeit auf dieser HP! Unabhängig vom Thema ist es eine die "lebt" und das macht eine Menge Mühe.


Strandigel, Ruegen
29.Apr.2004 09:00:11


    Der (Bitter-)Mandelgeschmack ist beim Steinobst normal, er gehört dazu. Z.B. Schlehenschnäpse (egal ob angesetzt oder eingemaischt) sind typisch für ein intensives Bittermandelaroma, auch würde ein Zwetschkenbrand (Slivovitz) ohne diese Note nur nach Pflaumenwein schmecken. Wenn die Kerne ganz geblieben sind, treten dadurch keine gesundheitlichen "Nebenwirkungen" auf, dafür sind die Konzentrationen viel zu gering. Manchmal wird sogar das Fruchtaroma übertönt, daher sollten maximal 10% der Kerne mitgebrannt werden.
    Danke, wir bemühen uns.
    :-)

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Helge Schmickl