Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1349 von 4253:

Hallo Hr. Dr. Schmickl !
Ich habe es riskiert eine Turbo Hefe welche bereits Mitte 03 abgelaufen ist mit Zucker anzusetzen. Dies geschah vorigen Samstag. Ich tat alles wie beschrieben, jedoch tat sich nach 3 Tagen nichts. Dann habe ich in das Faß geschaut, und es war ein Gele artige Flüssigkeit, welche sich um den Kochlöffel zog. An der Oberseite war etwas Schaum und auch Flecken, ehnlich wie man sie bei Schimmel kennt. Ich rührte alles nochmal um und schloß das Faß wieder. Am nächsten Tag, gärte es dann. Das ging so weiter wie normal. Am 6 Tag schaute ich wieder hinein, und es ist alles total flüssig, hat die gleiche Farbe, und riecht, wie es bei normalen Ansatz mit Zucker ist. Die Umgebeungstemperatur ist ca. 16-20 Grad. Mich interessiert nun, was ist diese Gele artige Masse gewesen, und verläuft es nun normal, oder braut sich hier etwas schlechtes zusammen, weil ich eine abgelaufene Hefe probiert habe.
mfg
Manfred


Manfred, Steiermark
01.Mai.2004 21:12:06


    Wenn bei einer Gärung etwas schiefläuft, dann kann man das fast immer riechen, d.h. die Fehlgärungen sind im Geruch meist deutlich wahrzunehmen. Weiße Schimmelflecken sollten auf der Maische nicht vorhanden sein, da haben sich dann bereits Fehlgärungen eingeschlichen. Also kurzum, haben Sie Schimmel, dann ist die Maische zu verwerfen. Kosten Sie die Maische, schmeckt sie gut? D.h. nicht Essigartig oder Faulig bzw. Verdorben. Wenn ja, können Sie diese Brennen.
    Messen Sie den Alkoholgehalt mit einem Vinometer, ist dieser ca. 20%vol (gilt natürlich nur für Turbohefe) ist die Gärung richtig angesprungen, sonst wäre der Alk.gehalt nicht so hoch, sondern ca. die Hälfte oder weniger. Achten Sie beim Brennen trotzdem auf Vorlauf (ob das erste was herausrinnt nach UHU riecht).

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