Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1396 von 4254:

Zum Eintrag Nr. 1395 von Joachim:

1. Richtig ist, dass eine Vakuumdestillation etwas weniger Energieaufwand erfordert.

2. Eine vernünftige Vakuumdestillation zur Erzeugung von Edelbränden lässt sich nur unter äußerst exakt kontrollierten Umgebungsbedingungen durchführen. Hierzu sind vorhergehende genaueste Anlaysen des Brenngutes notwendig, die sich nur mit GC durchführen lassen. Der Vorgang selbst lässt sich nur unter Einsatz hochpräziser Gerätschaften und mikroprozessorgesteuerten Prozessen vernünftig durchführen. Industriell wird das zur Erzeugung von hochreinem Ethanol angewendet. Eine Wasserstrahlpumpe ist ganz sicher kontraproduktiv bei einem solchen Vorgang.

3. Ob es eine Schmickl-Konstante gibt, mag Schmickl selbst beantworten.

4. Schnaps wird seit ein paar Jährchen auch ohne Vakuumdestillation gebrannt und es gibt da eine Menge an Erfahrungswerten.

5. Den Aromaverlust bei Rektifikation vs. "Pot-Still" kann ich erklären. Er ist durch die längere notwendige "Kochzeit" bei der Reflux bedingt.

Ich hoffe, ich habe dem Doc nicht zu sehr vorgegriffen!

gruß Terras


Terras, Italia
01.Jun.2004 01:40:12


    Danke für die Hilfe.
    Nur bei Pkt. 5 stimme ich nicht zu. Der Aromaverlust ist nicht durch die Kochzeit bedingt, sondern durch die Kolonne selbst. Die Kolonne wirkt wie viele pot-stills hintereinander, d.h. Sie brennen den Schnaps z.B. 20 Mal. Dabei werden die Aromastoffe vom Lösemittel (Ethanol) abgetrennt.

<<< Eintrag Nr. 1397 Eintrag Nr. 1395 >>>
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Helge Schmickl