Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 151 von 4290:

Sehr geehrter Herr Dr.,

mein Freund und ich sind seit einigen Jahren passionierte Liqueur- und Whiskeytrinker!

Zudem verfügen wir über einschlägige Erfahrungen mit dem Einmaischen und ansetzen von Obstbränden und deren weiteren Verarbeitung zu schmackhaften Liqueuren!

Hier nun unsere Frage:

Da wir auch dem Genuss von Whiskey nicht abgeneigt sind, würde es uns brennend interessieren, ob es möglich ist, in einer gewöhnlichen Schnapsbrennerei für Obstbrände, Whiskey zu brennen?

Falls Ja, was wäre bei dieser Prozedur, Ihrer Meinung nach, zu Beachten?

Über eine positive Rückantwort diesbezüglich würden wir uns sehr freuen, da die einschlägige Fachliteratur zu diesem Thema wenig aussagekräftig ist. Somit verbleiben wir

mit freundlichen Grüssen

G.Franzen & M.Dietzen


Gerhard Franzen, Deutschland
02.Aug.2001 10:28:53


    Sie können mit einer gewöhnlichen Schnapsbrennerei Gerstenbrand herstellen. Die Einmaischprozedur ist allerdings anders als bei Obstmaische. Gerste müssen Sie zuerst einmalzen, dann entsteht das Enzym (Amylase), das die Umwandlung der Stärke zu Zucker ermöglicht. Jetzt erst findet die Vergärung statt. Die Destillation selbst unterscheidet sich nicht von der herkömmlichen Schnapsdestillation. Aber nun haben sie noch keinen Whiskey, nur Gerstenbrand. Dieser darf sich erst Whiskey nennen, wenn er mindestens 3 Jahre in einem Portweinfaß gelagert hat.

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