Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1546 von 4273:

Hallo Herr Schmickl,
Ich habe vor ca. 5 Wochen Weichseln eingemaischt (Eintrag 1487). Danach habe ich die Maische alle 3-4 Tage umgerührt. Als ich gestern die Maische wieder umrühren wollte, bemerkte ich eine dünne weisse Schicht auf der Maische. Ich habe wiederum alles kräftig durchgerührt. Die weisse Schicht hat sich dadurch in viele kleine Teilchen (wie gebrochene Milch) zerlegt. Nach dem Umrühren probierte ich eine noch nicht verflüssigte Frucht, und konnte dabei keinen geschmacklichen Fehler bemerken.
Was kann das sein, bzw was ist die Folge bzw Konsequenz?
Das Gärgefäss ist ca. 1/3 gefüllt und noch mit einem Gärspund versehen, da die Gärung noch nicht ganz abgeschlossen ist (schäumt noch leicht beim Umrühren). Ist es normal, dass nicht alle Früchte verflüssigt sind?
Was soll ich weiter tun?
Vielen Dank im Voraus.
Gruss Thomas


Grebenz Thomas, Vorarlberg
23.Aug.2004 10:44:35


    Die weiße Schicht ist Kahmhefe (für weitere Infos rechts oben als Suchbegriff eingeben, auch bei Rezepte und Diskussion), diese kann bei nicht hochgradigen Maischen immer wieder auftreten. Solange die Maische aber geschmacklich in Ordnung ist, ist alles in Ordnung. Sie sollten aber sofort nach Gärungsende destillieren. Die Früchte, die Sie nicht zermatscht haben und jetzt noch ganz sind, können sich auch durch die restliche Gärung nicht mehr zersetzen.

<<< Eintrag Nr. 1547 Eintrag Nr. 1545 >>>
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Helge Schmickl