Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1572 von 4328:

Hallo Herr Schmickl,
als ein Neuling auf dem Gebiet der Schnapsherstellung bleiben mir nach dem Studium ihres Buches noch ein paar Fragen. In meinem Garten wächst ein Kiwi-Strauch, der seit drei Jahren auch (Pflaumengrosse) Früchte abwirft. Diese sind für den gewöhnlichen Verzehr leider viel zu sauer (obwohl das Kiwi-Aroma in voller Pracht enthalten ist). Also dachte ich mir, ich mache daraus eine Köstlichkeit in flüssiger Form. Da die Ernte-Menge (2-3 Kilo) für Experimente nicht ausreicht und im Netz nichts zu finden ist, wollte ich lieber vorher Nachfragen, bevor ich ein weiteres Jahr warten muss. Im allgemeinen ist es ja so, dass die ganzen Früchte für die Maische verarbeitet werden, incl. Schale etc. Kann/Soll ich bei meinen Kiwis analog verfahren, oder diese lieber geschält verwerten (Das schlechte Stellen, Stiele u.ä. nicht in die Maische gehören ist mir klar...)? Gibt es vllt. ein Rezept, an dem ich mich Orientieren kann? Haben Sie vielleicht schon erfolgreich einen Kiwi-Brand versucht?
mfg
G.S.


Gerd Schroer, Deutschland
01.Sep.2004 16:27:41


    Ein Kiwi-Brand ist ausgezeichnet! Vorgehensweise: Kiwis ernten wenn reif, dann im Keller liegenlassen bis sie weich (aber nicht faul!) sind, normalerweise bis Anfang/Mitte Jänner. Dann schälen, da die pelzige Haut für die Maische nicht von Vorteil ist. Dazu am besten die Kiwis halbieren und mit einem Teelöffel herausschälen. Dann wie gewohnt einmaischen. Wenn Gärtemperatur ca. 19°C, super Aroma!

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl