Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1618 von 4290:

Sehr geehrter Herr Doktor Schmickl,
ich habe wieder einmal eine Frage, und zwar habe ich mit Zucker, Reinzuchthefe, Nährsalz und Holunderblüten eine Maische gemacht, die eigentlich Sekt werden sollte, allerding ist die Maische nach dem Gären umgeschlagen und ist jetzt wie dünnflüssiger Schleim. Der Geschmack ist in Ordnung, aber die Konsistenz ist doch eher unappetietlich. Sind da etwa Bakterien schuld? Kann ich die Maische unter großzügigen Abtrennen des Vorlaufes noch brennen?
Danke,
Thomas


Thomas, Mitteldeutschland
14.Sep.2004 14:06:58


    Ist der "Schleim" gelblich? Wenn ich Sie richtig verstehe (geschmacklich alles OK), ist das der Blütenstaub. Der setzt sich nach der Gärung nicht mehr ab, sondern bildet zusammen mit Wasser diese Konsistenz. Das schaut nachher so aus, das ist völlig normal, ist nichts giftiges oder so, auch keine Fehlgärung. Wenn Sie die Maische brennen wollen, ist das kein Problem, Maische unfiltriert in den Kessel geben. Auf keinen Fall "großzügig" Vorlauf Abtrennen, sondern genau soviel wie sonst auch, bei sauberer Vergärung ca. 30 Tropfen je 1,5 Liter Maische.
    Sie können daraus auch (hochprozentigen) Blütenwein herstellen: nach Abschluß der Gärung einfach filtrieren.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl