Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1704 von 4316:

Hallo Hr. Dr. Schmickl,
vielen Dank für Ihre email, hier also meine Fragen:
1. Kann ich als Kessel für meine Destille bedenkenlos ein Aluminiumbierfass verwenden?
2. In einigen Beiträgen schreiben Sie, dass die Methylalkoholbildung von der arbeitsweise in Verbindung mit der Maische abhängt. Auf der Suche nach einer Faustregel zwischen vielen Ihrer Antworten glaube ich, daß das Entscheidenste der Holzanteil (Kerne, Stiele,..) ist. Stimmt das oder sind andere Faktoren wie z.B. Sauerstoffzufuhr beim Umrühren ebenso wichtig?
3. Kann ich einen Apfelwein, den ich als Neuling wegen gutgemeinter Ratschläge von "Profis" nachtraglich überzuckert habe doch noch zu einer erneuten Gärung bringen? Wenn nicht, kann ich ihn bedenkenlos brennen?
Vielen Dank für Ihre Antwort,
Thomas


Thomas, Hannover
11.Okt.2004 15:19:48


    ad 1: Ja, Aluminium können Sie verwenden.
    ad 2: Ja, der Holzanteil ist das entscheidende bezüglich Methanolbildung.
    ad 3: Sie können versuchen, den Apfelwein mit Hilfe einen Gärstarters neuerlich zu vergären. Sollte jedoch die Zuckermenge zu hoch sein, dann wird auch der Gärstarter nicht funktionieren. Brennen können sie den Wein bedenkenlos (Zucker ist ein Feststoff und geht beim Destillieren nicht mit).

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl