Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 181 von 4325:

Hallo zusammen!
Erstmal danke fuer das Forum, es erleichtert Neulingen den Einstieg und vermittelt viel Basiswissen.
Frage1:
Ich habe Birnenmaische angesetzt und beobachtete dass nach 3-4 Tagen stürmischen Gärens ueberhaupt keine Blubs mehr aus dem Spund herauskamen.
Nach heftigem Ruehren der Maische (bis ordentlich Schaum ist), hat sich der Gaerprozess wieder eingestellt. Dieses ist reproduzierbar. Können Sie das bitte erklären?

Frage 2:
Die Birnenmaische wies von Anfang an einen PH-Wert von ca. 3 auf. Ist das normal? Auch bei Zwetschgen?

Frage3: wo kann ich mehr über gutes/richtiges Einmaischen erfahren? Scheint das Essentielle an guten Bränden zu sein?

Vielen Dank.


FHase, Deutschland
18.Sep.2001 12:42:25


    Es freut mich, daß Ihnen das Forum gefällt!
    ad 1: Durch das Umrühren kommt der Fruchtkuchen, der in der Maische obenauf liegt, wieder mit den Hefebakterien in Kontakt, somit bekommen Sie neue Nahrung. Sie sehen wahrscheinlich keine Blubs mehr, da kaum noch Nahrung für die Hefe vorhanden ist. Andere Gründe könnten sein: undichtes Gärfaß, wodurch das CO2 woanders als durch den Gärspund austritt. Oder zu tiefe Temperaturen, dann wird die Vergärung immer langsamer, kann aber auch gänzlich zum Stillstand kommen.
    ad 2: Ja, das ist in Ordnung. Es gibt einige Obstsorten, die von Anfang an den richtigen pH-Wert haben (darunter auch Zwetschken), allerdings ist es nicht immer gleich. Einige Birnensorten haben auch einen viel höheren pH-Wert, also besser vorher immer messen.
    ad 3: Richtig, das ist das Essentielle an einem Brand. Das ist eine Art Kunst, die leider nicht weit verbreitet ist. Denn viele glauben, daß man mit einer guten Anlage sowieso wieder alles hinbringt, dem ist aber nicht so. Wo können Sie das lernen? Entweder im Handbuch für Schnapbrenner, oder kommen Sie doch mal zu einem unserer Seminare. Die richtige und optimale Maischebehandlung und Gärtechnik wird in der sonstigen Literatur leider sehr stiefmütterlich behandelt.

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