Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 1816 von 4290:

Sehr geehrter Herr Schmickl
Ich darf mich mit einer Frage vertrauensvoll an Sie wenden. Ich habe einen alten Wein gebrannt. Es kann sein dass einige Flaschen "gealtelt" haben. Gebrochenen Wein habe ich ausgeschieden. Der Feinbrand wurde leider zu rasch gestartet - nach einer halben Stunde begann es zu rinnen - da ich mit diesem Kessel (Ölbad) das erste mal gabrannt habe. Der gesammte Feinbrand hat einen beißenden und ätzenden Geruch. Der Übergang Vorlauf - Edelbrand ist nicht feststellbar. Welchen Fehler habe ich gemacht, soll ich den Feinbrand einige Zeit lüften oder bleibt der Schnaps immer in diesem Zustand?
Vielleicht können Sie mir eine Antwort geben. Einen Dank im vorraus für Ihre Bemühungen verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Harald Allmer
PS Bitte grüßen Sie Ihren Bruder Hellfried von mir. Ich habe ihn in Graz kennen gelernt und durfte auch Ihren Schnaps verkosten.


Harald Allmer, Graz - Steiermark
15.Nov.2004 18:36:58


    Ihr Wein war sicher geschwefelt, das ergibt dann diesen ätzenden Geruch (= schwefelige Säure). Zum Glück ist schwefelige Säure leicht flüchtig. Nehmen Sie daher einen elektrischen Mixer, Zauberstab o.ä. und mixen Sie ca. 1 bis 2 Minuten je Liter schäumend Luft ein, dann sollte das Aroma in Ordnung sein. Es muß tatsächlich schäumen, sonst ist der Vorgang sinnlos.
    Ich werde meinem Vater Helfried gerne Grüße ausrichten, danke.

<<< Eintrag Nr. 1817 Eintrag Nr. 1815 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl