Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1890 von 4290:

Hallo Herr Dr. Schmickl,
in Ihrem Diskussionsforum lese ich über Steinobst entgegen Ihren Ausführungen, das man es so kurz wie möglich lagern sollte und auch ohne Steine am besten nicht hochgradig maischen und brennen sollte. Ich habe meine Zwetschgen mit Steinen und mit Turbohefe angesetzt und auch ca. 3-4 Wochen ruhen lassen. Jetzt habe ich sie ohne Steine in kleinere Behälter abgefüllt. Probeweise habe ich auch schon 3000 ml gebrannt (ohne Steine) und der auf 40% verdünnte Schnaps schmeckte sehr gut nach Zwetschgen aber mit einem leicht brennendem Nachgeschmack aber schon fast so gut wie ein erstklassiger sanfter Zwetschgenbrand. Eigendlich wollte ich die Maische noch eine Zeit lagern bin jetzt aber durch das Forum unsicher geworden. Auch wollte ich meine Destille auf komplett Edelstahl umbauen und lese dort das Kupfer gerade bei Steinobst wohl sehr wichtig wäre. Mich würde Ihre geschätzte Meinung interessieren.


Frank, Essen
15.Dez.2004 16:14:32


    Wenn die Steine ganz sind, können Sie hochgradige Maischen auch wesentlich länger lagern, der brennende Nachgeschmack hat damit nichts zu tun. Lassen Sie das Destillat nach dem Verdünnen ca. 14 Tage stehen, am besten nur mit Watte verschlossen, dann wird der Brand feiner. Auch sollte beim Verdünnen kräftig (schäumend!) Luft durchgemixt werden. Ebenso wird der Brand, wenn keine weiteren Geschmacksfehler vorhanden sind, nach ca. einjähriger Lagerung milder. Sollten Sie dennoch einen brennenden Nachgeschmack haben, wurde der Vorlauf / Nachlauf nicht exakt abgetrennt. Sie können sowohl mit Edelstahl als auch mit Destillen aus Kupfer perfekte Ergebnisse erzielen, die Destille macht hier sicher keinen Unterschied, vielmehr kommt es auf die Verarbeitung der Maische an (Gärtemperatur usw.).

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