Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1947 von 4301:

Sehr geehrter Herr Schmickl,
nach Studium ihres vorzüglichen Buchse tauchen immer noch Fragen bei mir auf:
Je ein Zwtschken- und Apfelbrand habe ich abgeschlossen und bin mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Allerdings hatte ich nie die von ihnen vorgegebenen Temperaturen einhalten können. Bei beiden Destillationen begann der Vorlauf erst bei 75°C (hiervon habe ich dann ca 10 ml als Vorlauf verworfen),dann folgte der Mittellauc bis 96°C und 45%, den Rest habe ich gesondert als Nachlauf gesammelt (ca. 30%-ig). Allerdings war auch der Nachlauf geschmacklich akzeptabel, lediglichein wenig wässrig leer.
Das Thermometer (habe ich vorher mit kochendem Wasser 100°C (wir liegen etwa 60 m ü.N.) geeicht) steckt in einem Korken, der wiedrum am oberen Ende des Steigrohres aufgesetzt ist. Das Thermometer ragt bis zu Anfang des Steigrohres in den Dom hinein.
Was ist daran evtl. falsch gemacht worden?
Herzlichen Dank
Porpiol


Porpiol, Nord
19.Jan.2005 15:08:24


    Das Thermometer ist bei Ihnen nicht korrekt angebracht bzw. zeigt falsche Werte, denn bis 96°C kann die Edelbrandfraktion nicht gehen. Ihre Anzeige ergibt viel zu hohe Temperaturen. So wie Sie es beschreiben, ist das Thermometer zwar oben am Steigrohr angebracht, reicht aber bis unten in das Steigrohr, was falsch ist. Die Dampftemperatur wird nach unten immer heißer, weil nach unten auch der Wasseranteil im Dampf immer mehr zunimmt. Somit: Die Dampftemperatur entspricht nur dann dem Alkoholgehalt im Destillat, wenn auch an der höchsten Stelle gemessen wird, d.h. im Steigrohr ganz oben, an der Unterkante vom Geistrohr (ab hier wird der Dampf nur mehr abgekühlt, ohne dass sich die Zusammensetzung ändert).

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl