Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1996 von 4258:

Hallo Dr. Schmickl!
1. Ich habe aus Zuckermaische Alkohol hergestellt und diesen für die Herstellung von Eierlikör verwendet. Die Maische wurde mit 48h Turbohefe angesetzt und hat bei konstant 17 Grad 6 Wochen gegärt. Den Nachlauf habe ich bei 91 Grad abgetrennt und sicherheitshalber sogar 60ml Vorlauf abgetrennt. Beim fertigen Likör tritt ein Geschmacksfehler auf. Der Likör schmeckt scharf im Abgang, erzeugt einen kratzenden, lang anhaltenden Nachgeschmack und übertönt das zarte Vanillearoma. Was kann das sein?
2. Da sich Aromafehler durch die Destillation verstärken, möchte ich die ausgegorene Zuckermaische bereits v o r der Destillation mit Aktivkohle behandeln. Zucker, der die Kohle verkleben könnte ist doch eigentlich nicht mehr vorhanden oder? Würde das funktionieren?
Vielen Dank für Ihre Mühe!
mfg. John


John, Deutschland
14.Feb.2005 09:37:49


    ad 1: Haben Sie die Maische sofort nach Gärende gebrannt? Die Maische sollte zumindest 2-3 Monate stehen, damit es nicht zu diesem Geschmacksfehler kommt, außerdem sollten Sie Aktivkohle verwenden.
    ad 2: Ja, es funktioniert schon, dazu die Maische vorher filtrieren oder zumindest dekantieren, damit nicht Feststoffe die Kohle verkleben. Sie entfernen damit auch "gewünschte" Aromen. Daher mein Tipp: vorher eine Probe destillieren und dann erst beurteilen, ob alles mit Kohle behandelt werden soll.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl