Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2018 von 4273:

Hallo Herr Schmickl,
ich habe in den letzten Wochen meine letztjährige Pflaumenmaische gebrannt .Mit dem Resultat bin ich auch einigermaßen zufrieden, allerdings ist die Ausbeute relativ mager gewesen. Dies lag auch daran, dass sich bei ca. 89-90 Grad ein extremer malziger Geruch eingestellt hat (den Geschmack direkt nach dem Brennen lassen wir mal außen vor). Ich habe deswegen vorsichtshalber schon begonnen abzutrennen, um den Edelbrand nicht zu gefährden, dadurch haben sich die Fraktionen natürlich verschoben ( 30 Liter Maische mit 19% Alkohol ergaben 5 Liter trinkfertiges Destillat mit 43%Vol.).
1. Hätte ich trotz des malzigen Geruchs erst bei 91 Grad trennen sollen?
2. Wie kommt dieser Geruch zustande? Ich habe für die 30 l Maische eine Tüte Turbohefe verwendet (lt. Aufdruck für 25 l). Ich weiß, Sie empfehlen eine Tüte für 100 l, aber ist alleine der Grund für die Entstehung des Geruchs?
Oder hat es damit zu tun, dass ich alle Kerne mitgebrannt habe??


Michael, Friesland
27.Feb.2005 19:21:26


    ad 1: Ein malziger Geruch ist eigenartig. Nein, Sie haben es richtig gemacht, diesen komischen Geruch aus dem Edelbrand zu entfernen.
    ad 2: An zuviel Hefe kann es nicht liegen (da sich die ja sowieso im Fass vermehrt), an zuviel mitgebrannten Kernen allerdings schon. Vielleicht ist die Maische beim Destillieren angebrannt?

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl