Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2086 von 4253:

Hallo Herr Dr. Schmickl,
unter Suchhilfe nichts zu dem Thema gefunden!
Habe zwei 10 Liter Trinkwasserkanister mit Verschlußventil und (aufgestülpten Luftballon) mit folgenden Säften befüllt,und da mir die Turbohefe nicht termingerecht geliefert wurde, normale Trockenbackhefe (Dr.Oetker)verwendet.
Kanister1:9L naturtrüben Apfelsaft und 3Kg Zucker
Kanister2:9L roten Traubensaft und 2Kg Zucker.
Den Zucker habe ich bei beiden Gemischen mit 2L Saft erhitzt, bis er sich unter ständigem Rühren total aufgelöst hat. Nach der Abkühlphase unter 25C°, habe ich jeweils noch den ausgepressten Saft von 3Zitronen beigemischt, die Backhefe hinzu gegeben und dann die Kanister mit der Zuckermischung und dem Saft befüllt.
Schon nach einem Tag startete der Gärprozess in beiden Kanistern und läuft auch jetzt, nach 5 Tagen weiter (die Luftballons sind trotz Nadelloch prall gefüllt). Habe aber Ihrem Buch und Forum entnommen, das mit einer relativ geringen Alkoholausbeute zu rechnen ist.
Deshalb meine Frage:
Kann ich nachträglich noch Turbohefe hinzugeben?
Wenn ja, soll ich die Turbohefe vorgären lassen?
Was passiert mit der Backhefe?


Stefan Keutner, NRW
26.Apr.2005 16:11:10


    Ja, Sie können noch Turbo hinzugeben, hierfür aber unbedingt einen Gärstarter machen (= vorgären). Die Backhefe stirbt dann ab und setzt sich am Boden ab.

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