Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2097 von 4327:

Hallo Frau Malle,
Hallo Herr Schmickl,
ich habe zwei Fragen
1. auf die Antwort Nr. 2089: Soll ich den erzeugten Alkohol sofort nach dem Brennen trinkbar machen, wenn ich diesen in Glasflachen lagern möchte?
2. Außerdem habe ich versucht meine Anlage beim Zoll anzumelden. Böse Falle, der Zollbeamte sagte zu mir, das es in Deutschland verboten sei eine solche Anlage zu besitzen (7 Liter Kesselvolumen), mit dieser zu brennen und das für solche Anlagen keine Brennrechte verteilt werden. Gibt es eine Möglichkeit der geduldeten, angemeldeten Kleinstbrennerei?
Vielen Dank für die viele Arbeit
Al Blindo


Al Blindo, NNW
04.Mai.2005 22:55:48


    ad 1: ja, sofort nach dem Brennen verdünnen. Dann bei Kellertemperatur ca. 2 bis 3 Wochen in offene Glasflaschen stehen lassen (nur mit einem Wattebausch verschlossen). Erst danach die Flaschen luftdicht verschließen.
    ad 2: Es gibt hier sehr große regionale Unterschiede in Deutschland, diese Frage müssen Sie mit dem Zollamt klären. Sie sollten jedoch bedenken, dass die nicht-gewerbliche Alkoholherstellung in Deutschland verboten ist, außer mit nicht-registrierungspflichtigen Anlagen (Kesselvolumen < 0,5 Liter). Ohne bestehendes Brennrecht und einer Großanlage wird Ihnen die Kleinanlage daher nicht genehmigt werden. Ist dies der Fall, kann diese sehr wohl als "Probedestille" angemeldet werden.
    Zur Info: Nur der Besitz von Brennanlagen, egal welcher Größe, ist in Deutschland NICHT verboten! Sie sind ab 0,5 Liter Kesselgröße lediglich registrierungspflichtig und ohne Brennrecht darf damit kein Alkohol destilliert werden.

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