Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2101 von 4260:

Hallo Herr Dr. Schmickl!
Auch von meiner Seite ein großes Lob für Ihre tolle Seite und ein großes Dankeschön für die Beantwortung der vielen Fragen!
Ich habe nun meine ersten Brennvorgänge in meiner selbsgebauten 30L Anlage durchgeführt! Die Erfolge waren teilweise gut, teilweise excellent. Ich vermisse jedoch gewisse Systematik, die für die Wiederholung bei wohlschmeckendem Ergebnis sehr von Vorteil wäre:
- wie kann es sein, daß dasselbe Destillat in unterschiedlichen Flaschen (verschlossen und bis zum Rand gefüllt) nach einiger Zeit unterschiedlich schmeckt - hauptsächlich bezüglich der Schärfe?
- wie kann es sein, daß dieselbe Maische gebrannt unterschiedlich schmeckt (15l vor zwei Wochen gebrannt schmecken anders als das Ergebnis von heute)?
- ich fülle mir von jedem Brennvorgang das "Filetstück", wie Sie es nennen, seperat ab. Selbst ein Gehalt von 68% schmeckt nach ein paar Wochen insgesamt viel besser(und auch milder) als die eigentliche, verdünnte Trinkfraktion - obwohl die Flaschen randvoll und luftdicht verschlossen waren.
Das Einzige, was ich bisher sicher herausgefunden habe, ist, daß es für das Aroma sehr sehr von Vorteil ist, so langsam wie möglich zu brennen.
Bitte geben Sie mir ein paar Tips für eine höhere Wiederholgenauigkeit des Ergebnisses.
Vielen Dank


Thomas, Hannover
07.Mai.2005 19:43:52


    Danke.
    ad 1: Vielleicht sind die Flaschen unterschiedliche dicht, d.h. der Schnaps hat einmal mehr oder weniger Luftkontakt.
    ad 2: Das kann nur an der Destilliertechnik liegen. Wurde der Vorlauf und Nachlauf ident abgetrennt? Denn in 2 Wochen sollte in der Maische - sofern sie kühl gelagert wurde - nicht viel passieren.
    ad 3: Wenn Sie das Destillat in einzelne Fraktionen aufteilen, dann haben sich die oben beiden gestellten Fragen von selbst beantwortet, man sollte immer das gesamte Destillat verkosten, und nicht nur Teile davon.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl