Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2122 von 4254:

hallo Dr. Schmickl
einmal die herzlichsten glückwünsche zu ihrem gelungenen buch und ihrer hervoragenden website.
ich hätte bezüglich der limettengeistes eine frage: durch einen bekannten habe ich erfahren das man durchaus auch die schalen von gespritzten früchten verwenden kann, da die früchte eine bestimmte lagerzeit haben bevor sie überhaupt in den verkauf gelangen dürfen. eben um die spritzmittel abzubauen. zur erklärung meinter er noch das viele lebensmittel gespritzt werden und durch die lagerzeit eben das mittel abgebaut wirf... daher wollte ich gern ihre meinung wissen...
eine frage hätte ich dann noch bezüglich der hefe.
wenn ich die hefe mit bierhefen vergleicht, kommt man zu dem schluss das es eine obergärige hefe sein muss da man bei einer temperatur von etwa 20 grad vergärt. was wäre also wenn ich eine untergärige bierhefe benutzen würde und bei etwa 5 grad vergären würde?
besten dank für ihre bemühungen.


Makaveli, Wien Umgebung
25.Mai.2005 16:37:14


    ad 1) Ja, Sie haben recht. Wie schon in Eintrag 2121 geschrieben, hat dies nichts damit zu tun, ob die Schalen von Zitrusfrüchten mit Wachs behandelt wurden oder nicht. Dass Limetten normalerweise unbehandelt sind, kann man sehr leicht daran erkennen, dass sie nach zwei bis drei Tagen steinhart werden und regelrecht austrocknen. Das passiert nur wenn die Schale nicht gewachst ist.
    ad 2) Ein Versuch ist es sicher wert. Allerdings ist die Alkoholresistenz nicht so hoch wie bei Brenn- oder Weinhefen und es genügt in Bezug auf das Aroma nicht mehr alle paar Tage den obenauf schwimmenden Fruchtkuchen unter zu rühren, es sollte kontinuierlich gerührt werden.

<<< Eintrag Nr. 2123 Eintrag Nr. 2121 >>>
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Design und Implementierung:
Helge Schmickl