Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2130 von 4316:

Hallo Herr Dr. Schmickl,
es wurde Zuckermaische mit 25 l Wasser und 7 kg Zucker bei 25 °C angesetzt, Zucker komplett gelöst und 66 g Turbo Yeast "Vodka Star" (Hambleton Bard Ltd/UK) eingerührt und Kunststofffass, mit Gärspund im Daeckel, verschlossen. Da nach 2 Tagen keine Reaktion am Gärspund sichtbar, wurde das Fass wieder geöffnet und die Maische mit Holzlatte umgerührt. Sofort starke Reaktion durch sehr starkes Schäumen sichtbar, pH 4,5. Daraufhin wurden 2 kg Zucker zugesetzt (Vermutung: Nahrung für die abgestzte Hefe)und pH mit Milchsäure auf 3,0 eingestellt, Temp. 19°C . Nach 2 weiternen Tagen das gleiche Bild: Kein Reaktion am Gärspund, Aufschäumen beim Rühren. Ab jetzt 4 Tage jeden Tag gerührt und Reaktion jeden Tag kleiner. Am 5-ten Tag, in Ermangelung anderer Hefe, 10g "Gärfix Kernobst"/Oestreich GmbH, zugesetzt, pH 3,0, Temp. 19°C, Lösung riecht nach Hefe und schmeckt süsslich. 6 weitere Tage ohne Reaktion am Gärspund.
Mein Frage: was wurde falsch gemacht und vor allem: kann die Maische noch gerettet werden ?
Für einen Hinweis wäre ich ihnen sehr dankbar.
Mit Dank und freundlichem Gruß, Porpiol


Porpiol, Südosten
31.Mai.2005 10:25:52


    Das Schäumen zeigt an, dass es gärt. Höchstwahrscheinlich ist nur Ihr Faß undicht. Da die Gärung sehr wohl korrekt war und somit bereits Alkohol entstanden ist, wurde die Hefe des zugegebenen Gärfixes sofort abgetötet. Lassen Sie die Maische ausgären.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl