Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2147 von 4316:

Lieber Herr Schmickl,
in meiner ersten Brennsaison kam nun nach erstem Erfolg mit Zwetschgenmaische gleich ein Reinfall: ich hatte 10l Schlehenmaische, 18%, roch und schmeckte sehr gut, war nur etwas dickflüssig, wie Apfelmus. In 3 Durchgängen kam insgesamt 1l Edelbrand heraus und 1,1l Nachlauf. Sicher habe ich auch zu schnell aufgeheizt, denn die Destille lief jedesmal nach kurzer Brennzeit (fast) trocken, trotz erprobter Temperaturreduzierung. Saubere Abtrennung mit Thermometer war nicht möglich. Den möglichen Grund fand ich schließlich in Eintrag 1606: ich hatte Kitzinger Antigel genommen und entsprechend Ihrer Angabe im Buch (die für ein anderes Produkt gilt) viel zu niedrig dosiert, 2ml statt erforderlichen 20ml entspr. Hersteller. Außerdem hatte ich zuwenig Wasser in die Maische getan, nur 1,8l. - Schade um die Maische, der immer noch gut riechende (wenn auch etwas brenzlig)Rest wird jetzt kompostiert.
Jetzt habe ich aber dasselbe Problem mit gut 50l Quittenmaische (18%). Wenn sie etwas steht, trennt sich ein bisschen Flüssigkeit von den festen Anteilen. Wenn man umrührt, ist sie einheitlich wie Apfelmus. Ansatz im November/Dezember: 65l Quittenbrei, 9l Wasser, Sherryhefe, 10ml Antigel, 7kg Zucker nach und nach. Laut Kitzinger Weinbuch müssten es aber 50ml Antigel sein.
Was raten Sie mir?
- 40ml Antigel nachlegen, gut umrühren?
- Wasser zugeben trotz Aroma-Verlust (wieviel)?
- die Maische auspressen?
Vielen Dank schon voraus, und Glückwunsch zu Ihrer informativen und erfolgreichen Webseite!


Hermann II, Teutoburger Wald
12.Jun.2005 18:03:36


    Antigel nach erfolgter Gärung zuzugeben ist sinnlos, Wasser zugeben kostet zu viel Aroma. Sie könnten die Maische auspressen, aber natürlich ergibt das auch einen gewissen Aromaverlust. Trotzdem wäre das die beste Variante.
    Aber unabhängig davon sollte auch mit dickflüssigen Maischen eine saubere Abtrennung möglich sein, da die Dampftemperatur schließlich nur Alkoholgehalt-abhängig ist.
    Danke!

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl