Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 2215 von 4290:

Hallo Herr Dr. Schmickl,
nachdem ich schon viele verschiedene Meinungen über das Umrühren der fertigen Maische gelesen habe, nun meine Frage an Sie:
Macht es denn Sinn, daß man die Maische vor dem Brennen umrührt wegen evtl. sich noch durch das Erwärmen freisetzender Aromastoffe? Ich habe Angst vor evtl. Hefegeschmack im Destillat (was schon zuweilen vorgekommen ist). Um nicht dann mit Aktivkohle oder nochmaligem Brennen herumexperimentieren zu müssen und dadurch den Geschmack zu verlieren, sollte man doch nur die flüssigen Bestandteile destillieren und die Maische filtern bzw, abpressen, um somit die abgestorbenen Hefen gar nicht erst in den Kessel zu bekommen?
Viele Grüße
eumel


eumel, s
04.Aug.2005 21:08:06


    Wenn Sie sich genau an die im Buch beschriebene Arbeitsweise halten und die Maische im ausgegorenen Zustand zumindest 2-3 Monate stehen lassen, hat das Destillat keinen Hefegeschmack. In diesem Fall überwiegen die Vorteile des Umrührens der unfiltrierten Maische vor dem Brennen (maximaler Aromaübertrag, da auch nicht zersetztes Fruchtfleisch und Schalen Geschmack enthalten). Da Sie anscheinend anders als im Buch beschrieben vorgehen (sonst hätten Sie dieses Problem nicht), empfiehlt es sich natürlich die Maische vorher zu filtrieren und nicht umzurühren. Allerdings haben uns bereits mehrere Personen unabhängig voneinander berichtet, dass der Hefegeschmack auch auftritt (hängt auch von der verwendeten Hefe ab), wenn nur filtrierte, vom Bodensatz abgezogene Maische gebrannt wird.

<<< Eintrag Nr. 2216 Eintrag Nr. 2214 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl