Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2243 von 4301:

Eine Frage. :-D
Hab vor 2 Tagen eine Apfelmaische angesetzt mit folgendem Rezept.
6 kg Äpfel (Geschält und entkernd und entstielt)
1000 g Zucker
und 135 g Hefe
Nun bemerkte ich, dass am nächsten Tag kein `blubbern` mehr kam. Ist die Hefe jetzt am Ende? Kann ich schon brennen oder trinken? Es riecht schon nen bischen nach Apfelwein.
Danke für jede Antwort!!!


Niko, Berlin
19.Aug.2005 21:51:29


    Inkl. dem natürlichen Fruchtzuckergehalt der Äpfel könnten sich somit ca. 13%vol in der Maische ergeben (siehe Zucker-Alkohol-Rechner). Zumindest wenn die Alkoholresistenz der verwendeten Hefe hoch genug ist. Sonst ist der maximal erreichbare Alkoholgehalt viel niedriger, auch wenn noch genug Nahrung, sprich Zucker, enthalten ist. Wie schnell die Gärung abläuft, hängt von der Temperatur ab. Je wärmer, desto schneller gärt es, aber desto mehr Aroma wird auch ausgeblasen. Weiters wird die Gärung mit der Zeit immer langsamer. D.h. bei ca. 22-24°C Raumtemperatur könnte die Gärgeschwindigkeit nach ca. 2 Tagen schon soweit abgenommen haben, dass es scheinbar nicht mehr "blubbert". Optimale Gärtemperatur ist ca. 15-19°C, dann dauert die Gärung ca. 1,5 bis 2 Monate.
    Fazit: das Ganze so lange stehen lassen, bis der Fruchtkuchen zu Boden gesunken ist, dann ist die Gärung abgeschlossen. Wegen dem Aroma sollten Äpfel weder geschält noch entkernt werden. Bei Kernobst ist insbesondere die Schale sehr geschmackvoll. Schade.

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