Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2257 von 4314:

Hallo Hr. Schmickl
Nachdem ich ihr Buch gelesen hatte, war ich wirklich geistig inspiriert - allerbesten Dank !
Über's Wochenende wurde eine (Test)Distille begonnen und mit Turbohefe verschiedene Ansätze ausprobiert - mit Apfel, mit Honig und ein reiner Zuckeransatz. Bist jetzt schaut's recht gut aus (13% und fröhliches Gären).
Dabei sind ein paar - momentan rein theoretische - Fragen aufgetaucht.
Sollte ich mich genau an die Hefezugabe laut Packung halten, oder kann ich im Prinzip beliebig Hefe zugeben (weniger) und dann eben ein bißchen länger warten, da sie sich ja "von alleine" vermehrt ?
Kann ich den Gärstarter immer wieder verwenden, wenn ich immer nur die Hälfte zugebe und den Rest mit Zucker und Wasser/Apfelsaft ersetze ?
Beim lesen Ihres Buchs, habe ich's so verstanden, daß die Qualität des Edelbrands in etwa die gleiche sein wird, wenn als Ausgangsbasis eine Obstmaische 20% oder Angesetzter 40%ig (aus reinem Zucker gebrannt und dann auf 20% verdünnt), dient.
Beides mit Aromazugabe destilliert.
Liege ich da komplett falsch ?
(Der Obst- und Zeitaufwand ist ja sehr unterschiedlich)
Wie wird die Turbohefe am Besten gelagert - im Kühlschrank oder im Gefrierfach ?
Vielen Dank und PROST !!!


Markus Golb, Vorarlberg
30.Aug.2005 13:35:47


    Halten Sie sich bei den Hefedosierungen immer an die Angaben lt. Beschreibung. Zuwenig Hefe kann dazu führen, dass die Gärung nicht startet. Einen Gärstarter können Sie nicht "frisch halten". Er soll während der stürmischen Phase (die ersten ein bis zwei Tage) zugegeben werden.
    Obstmaische und Angesetzter haben nicht das gleiche Aroma, das haben Sie nicht richtig verstanden. Welche Variante die sinnvollere ist, hängt vom Brenngut ab. Kräuter werden in der Regel angesetzt, die meisten Obstsorten eingemaischt.
    Offene Turbohefe so gut es geht verschließen und im Kühlschrank aufbewahren genügt (es soll keine Luftfeuchtigkeit dazu kommen).

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl