Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2300 von 4324:

Sg. Hr.Schmickl
Vorab möchte auch ich Ihnen (und natürlich auch Fr. Malle) zu Ihrem hervorragenden Buch und diesem einmaligen Forum hier gratulieren. Ich brenne seit ca einem Jahr ziemlich genau nach Ihren Vorgaben mit einer "Classic" und habe wirklich tolle Erfolge. Momentan ist ja die Zeit für Obstmaischen für "Obstler". Im Zuge des Anmaischens ist mir die Idee gekommen, nicht nur Schnaps, sondern auch "Most" zu machen. (Das erforderliche Equipment steht mir zur Verfügung). Ich kenne das ganze Prozedere rund ums "mosteln", allerdings habe ich ein Problem, bei dem mir eigentlich nur ein pragmatischer und "praktischer" Chemiker (ich denke an Ihre Gummistiefel) helfen kann:
Wie kann man den Gehalt des flüchtigen und des gebundenen Schwefels einfach bestimmen? Gibt es überhaupt eine "do-it-yourself" Methode, oder MUSS man damit in ein Labor? Obwohl ich weiß, dass dieses Thema nicht unbedingt hierher gehört, wäre ich Ihnen für eine Antwort sehr dankbar.
freundliche Grüße aus Niederösterreich


franz, Niederösterreich
15.Sep.2005 19:36:01


    Danke, wir wünschen auch weiterhin viel Erfolg!
    Eine einfache Bestimmung gibt es leider nicht, insbesondere, da Schwefel in unterschiedlichen Formen enthalten sein kann: als Schwefelsäure, schwefelige Säure oder Schwefelwasserstoff (es gibt noch die elementare Form, aber die ist hier nicht relevant). Für eine genaue Bestimmung können Sie daher nur eine Probe z.B. bei einer Lebensmittelprüfanstalt analysieren lassen.
    Allerdings können Sie abschätzen, ob diesebezüglich überhautp ein Problem vorliegt: Destillieren Sie den Most und riechen Sie ins frische Destillat. Wenn es nach faulen Eiern stickt, war Schwefelwasserstoff enthalten und wenn ein stark stechender Geruch auftritt, war es schwefelige Säure (entsteht beim Destillieren z.B. aus Kaliumsulfit, welches bei Wein oder Most oft zum "Schwefeln" benutzt wird). Beide Gerüche sind unverkennbar. Wenn keiner von beiden auftritt, stellt Schwefel kein Problem dar.

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Helge Schmickl