Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2362 von 4316:

Hallo Hr. Schmickl
Hatte voriges Jahr 150 l Quittenmaische. Zugaben waren 150l klein gerasspelte Quitten, 1 kg Zucker, 10l Wasser und einige Spritzer flüssige Kaltgärhefe. Die Maische stand im Heizraum bei 20 C. Gärprozess verlief ganz schwach und schleppend. Nach 8 Wochen wurde gebrannt. Heraus kam ein trübes "Destillat"(sofern man davon sprechen kann) das mit 32% anlief und mit 20% beendet wurde. Aroma war aber herrlich.
Jetzt, dieses Jahr, ein zweiter Versuch. Zugaben 240l klein gerasspelte Quitten, 6 kg Zucker, 50 l Wasser und 3 l voll aktive Anstellmaische (mittels Kaltgärhefe). Raumtemperatur 22 C. Die Gärung lief auch sofort an und war auch bis zum 4.Tag sehr aktiv. Dann flachte sie ab. Am 5.Tag so gut wie keine Gärung mehr. Erwärmung der Raumtemperatur auf 30 C brachte so gut wie Nichts.
Die Maische kann doch noch nicht vergoren sein. Bitte helfen sie mir! Was kann ich noch tun? Ich möchte doch dieses Jahr nicht wieder vor dem "Nichts" stehen.


Günter, D/Pfalz
06.Nov.2005 12:48:00


    Warum verwenden Sie Kaltgärhefe bei 20°C? Diese Hefe vergärt langsam.
    2. Versuch: durch das Erwärmen auf 30°C haben Sie die Hefe wahrscheinlich abgetötet. Dass die Gärung langsamer wird, ist normal. Wie Sie erkennen können ob die Gärung zu Ende ist, finden Sie im Buch.

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Helge Schmickl