Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2385 von 4325:

Guten Tag Dr. Schmickl,
ich habe letztes Jahr schon über meinen Vanillegeist im Beitrag 1815 in Ihrem Forum berichtet, da Sie bis dato nur unzufrieden stellende Ergebnisse hatten.
Es gib eine teure Version, indem Sie sich 30 Stangen Burbon Vanille aus Jamaika besorgen. Die sind doppelt so groß, doppelt so dick und 3x so teuer wie herkömmliche Vanillestangen, haben aber auch ein Vanillearoma, daß unbeschreiblich ist, oder Sie wählen die billige Methode und sammeln alle Vanillestangen, die Sie in der Küche über 2-3 Jahre in einem Schraubglas mit Zucker gefüllt aufheben. Dies hat den Vorteil, daß Sie zum einen immer perfekten Vanillezucker haben und gleichzeitig die Stangen für den Vanillegeist sammeln. Auch hier brauchen Sie 30-40 Stangen, die allerdings vom Mark befreit sind.
Also die 1. oder 2. Vanillestangen geben Sie in 8 Liter ausgegorene Zuckermaische von 20% und destillieren sie ab. Kein Aromakrob!!! Das bringt nichts, die Stangen müssen ausgekocht werden. Den Nachlauf bei 50-45% abtrennen, danach ist er fade, bitter und nicht mehr vanillig.
6 Wochen bei 14 Gard (Temp von meinem Weinkeller) in einem leicht belüfteten Glasgefäß stehen lassen, dann erst verdünnen auf Trinkstärke bringen. 45% ist perfekt. Sie werden begeistert sein.
Schöne Weihnachten an alle "Schwarzbrenner" und "Schnapsnasen" und laßt Euch den Weihnachtsgeist aus Beitrag 1867 + 2375 gut munden.
Pillepallekarl


Pillepallekarl, Kärnten
09.Dez.2005 19:18:52


    Danke für die ausführliche Beschreibung, ebenfalls schöne Weihnachten!

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