Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2391 von 4254:

Hallo Herr DR. Schmickl, ich habe seit zwei Monaten 20 l Quittenmaische am gären. Bei der Zugereitung bin ich Lehrbuchmäßig vorgegangen. Die Quitten habe ich 2 h gekocht bis sie braun und weich waren. Dann habe ich sie zermatscht und wie üblich mit Turbo eingemaischt. Verflüssiger habe ich die 3fache Menge dazugegeben. Der Gärverlauf war wie in Ihrem Buch beschrieben. Der Alcohol beträgt 23 vol und der Geschmack ist einwandfrei.
Jetzt meine Frage: Die Maische ist noch sehr dickflüssig! Sie sieht sehr frisch aus und der Geschmack ist mitte süß bis herb. Der Fruchtkucken ist noch fast vollkommen erhalten. Ist das richtig so? Ich meine nach zwei Monaten Gärung und konstanter Temperatur bei 17 grad celsius müsste sich doch der Fruchtkuchen so langsam verkleinern!? Bringt es jetzt noch etwas wenn ich Verflüssiger im nachhinein dazugebe?
Über eine Fachantwort währe ich sehr dankbar!
Übrigens Ihre Deluxdestille funktioniert Fantastisch!
Hochachtungsvoll Hans aus S-A


DER BLONDE HANS, SA-Germany
17.Dez.2005 14:01:26


    Solange es noch gärt können Sie Verflüssiger durchaus zuzugeben (wieder die erhöhte Dosis). Rühren Sie um, der Kuchen sollte sich dann nach ein paar Tagen nach unten absetzen, wenn nicht, ist die Gärung nicht beendet. Das wäre nach 2 Monaten bei dieser Temperatur eigentlich völlig normal. Wenn sich der Fruchtkuchen auch nicht weitgehend abgebaut hat, ist das kein Problem. Warten Sie bei abgeschlossener Gärung auf jeden Fall noch mindestens ca. vier Monate, bevor Sie brennen. Sollte es beim Destillieren anbrennen, den Anbrennschutz mit einem Blatt Küchenrolle bedecken und vorsichtig aufheizen.
    Danke, freut uns!

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