Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2405 von 4278:

Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
nachdem ich inzwischen einiges an Erfahrung gesammelt habe, ein wichtiger Tipp.
Das Thema Anbrennen ist ja in Ihrem Frageforum ein heißes Eisen.
Bisher brannte ich mit einem umgebauten Dampfkochtopf mit Sieb als Anbrennschutz und einem elektrischen Plattenkocher. Die Ergebnisse waren zum Teil schrecklich; die Maische brannte oftmals so stark an, dass sie nur mit Spachtel und Schleifpapier vom Topfboden zu entfernen war.
Erst, seit ich das Sieb weglasse, und den Brennvorgang rechtzeitig beende, passiert fast nichts mehr. Das Ganze habe ich jetzt aber noch besser im Griff, seit ich die Maische in einem zweiten Edelstahlkochtopf mit Deckel, kräftig auf der zweiten Platte vorheize, um die Verweildauer im Brenntopf weitgehend zu reduzieren. Für den Brennvorgang habe ich eine Kochereinstellung deutlich unter Maximum markiert.
Seit ich also ohne Sieb, reduzierter Kochereinstellung, mit Isoliermanschette um den Brenntopf ( 2 alte Handtücher ) und Abbruch des Vorgangs konsequent bei 89° C Dampftemperatur arbeite, brennt mir eigentlich nichts mehr an. Pfeif auf den Nachlauf, denn auf den Anbrenngeruch und die Reinigung von Topf und Kühler kann ich gerne verzichten.

Ein Problem habe ich nach wie vor. Das Destillat (z.B. Birne) ist immer glasklar, sobald ich jedoch mit gekauftem, destilliertem Wasser, auf Trinkstärke verdünne, wird das Ganze trüb. Diese deutliche Trübung lässt auch mit der Lagerung nicht nach.
Was kann ich da tun?

Mit freundlichen Grüßen
Blanc


Blanc, Allgäu
04.Jan.2006 12:09:52


    Danke für den Tipp!
    Lassen Sie das verdünnte Destillat ca. 14 Tage stehen, danach filtrieren.

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