Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2427 von 4304:

Lieber Herr Schmickl,
eine Frage zur Herstellung von Geist aus Angesetztem:
Weil ich im letzten Herbst nicht genügend Schlehen gefunden habe, habe ich die gesammelten ca. 1,5 kg mit 3l Alk. 54% angesetzt und will den Ansatz demnächst überdestillieren (mit den Früchten im Aromakorb).
Zur Frage, ob der Ansatz nun auf ca. 12% herunterverdünnt werden muss, habe ich in den "Fachfragen" zwei Antworten gefunden: Sie sagen zB in 1943 und 1949, dass verdünnt werden muss, weil bei höherprozentigem Brenngut der Vorgang länger dauern und die Früchte zerkochen würden. In 1860 und ganz ähnlich in 2002 sagen Sie "nicht verdünnen, direkt brennen", und erst das Destillat von 70%+ verdünnen.
Ich verstehe das so (und bitte um Ihr o.k. oder Korrektur):
- Bei Geist mit frischen oder getrockneten Früchten den Alk. immer auf ca. 12% verdünnen.
- Bei Geist mit angesetzten Früchten im Aromakorb immer direkt brennen, erst das Destillat auf Trinkstärke verdünnen.
Falls das so stimmt, könnten Sie es (oder ggf. die korrigierte Version davon) vielleicht auch zur Verdeutlichung in die nächste Neuauflage des Buches aufnehmen.
Freundliche Grüße,
und im voraus Dank für Ihre Antwort!


Hermann II, Teutoburger Wald
21.Jan.2006 19:10:32


    Jawohl, Sie haben beide Punkte richtig verstanden. So steht's auch im Buch, siehe Kapitel "Angesetzte" und "Geiste". Bei den Geisten (man verwendet dabei geschmacklosen Alkohol) ist dies sehr eindeutig beschrieben, bei den Angesetzten (hier wird die Flüssigkeit des Angesetzten destilliert) werden wir es bei der nächsten Ausgabe deutlicher formulieren. Jedenfalls danke für den Hinweis.

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