Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 2428 von 4278:

Hallo Herr Dr. Schmickl,
ich habe am Wochenende meine Zwetschgenmaische gebrannt. Eingemaischt habe ich nach Ihrer Gummistiefelmethode und einen Teil der Steine mitgebrannt.
Obwohl das Destillat vom Aroma her gut gelungen scheint, schmeckt es eindeutig bitter. In der Maische habe ich zwei zerbrochene Steine gefunden (auf 8 Liter), die ich vor dem Brennen entfernt habe. Ansonsten schienen die Steine in Ordnung zu sein. Kann es für den bitteren Geschmack noch eine andere Erklärung geben als die Blausäure aus den Steinen? Ansonsten - und davon gehe ich aus - bleibt mir wohl nichts als das Destillat zu verwerfen.
Schöne Grüße
norbert


norbert, Bayern
23.Jan.2006 08:21:09


    Dass der Brand bitter schmeckt hat nichts mit eventuell zerstörten Steinen zu tun. Diese erzeugen keinen bitteren Geschmack. Dass ein/zwei Steine kaputt sind, ist zwar nicht optimal, aber deswegen ist das Destillat noch lange nicht giftig. Problematisch wird's erst ab einer anderen Größenordnung, z.B. wenn die Hälfte oder mehr der Steine zerstört wurden. Woher der bittere Geschmack kommt, kann man aus der Ferne leider nicht beurteilen, das kann auch an der Anlage liegen.

<<< Eintrag Nr. 2429 Eintrag Nr. 2427 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl