Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 252 von 4260:

Zur Antwort Nr. 150: Herr Schmickl,
1.) Hätte es Folgen, wenn während der Vergärung in der Kirschmaische zerkleinerte
(z.B Küchenmaschine)Kirschsteine vorhanden wären, diese aber vor der Destillation entfernt würden?

2.)Wie muss ich mir den Vorgang praktisch vorstellen, wenn ein Wässerchen lediglich aus Kirschsteinen hergestellt wird?

MFG KLaus


klaus, Deutschland
27.Feb.2002 20:57:19


    ad 1): Ja, das ist unbedingt zu vermeiden!! Aus den kaputten Steinen gelangt das gefährliche Amygdalin in die Maische und ist auch nicht mehr entfernbar, beim Destillieren wird daraus Blausäure. Wenn nur wenige (ca. 1-3%) der Kerne kaputt sind, dann ist es nicht so schlimm. Wurden aber viele Kerne zerstört, kann ich vom Destillieren dieser Maische nur abraten.

    ad 2): Wie die kommerziellen Hersteller genau vorgehen, weiß ich nicht. Ich vermute aber, daß die Kerne in Alkohol angesetzt werden und dann entsprechend der Geistmethode destilliert werden.

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Helge Schmickl