Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 258 von 4253:

Hallo Herr Schmickl,
wir haben eine kleine 12 l , sowie eine 25 l Brennanlage gebaut, mit der wir bereits erfolgreich Wein- und Obstbrände destilliert haben.
Als passionierte Whiskygenießer würden wir uns nun gerne selbst an die Whiskyerzeugung machen. Vielleicht können Sie uns auf die Sprünge helfen, wie wir am besten eine geeignete Maische dazu herstellen ?! Das Endprodukt wollen wir in kleinen Eichenfässern und/oder mit toasted Chips versehen lagern.

Vorab vielen Dank ( dankeschön auch für all die anderen hilfreichen Tips auf der Site..)

M.M.


Michl Michaelis, Deutschland
14.Mär.2002 11:01:59


    Für die schottische Whiskyherstellung wird Gerste vergoren. Hierfür läßt man Gerste bei 20-25°C und hoher Luftfeuchtigkeit ankeimen, bis die Körner ein wenig geöffnet und angekeimt sind (etwa 2-3 Tage). Danach werden sie getrocknet. Diesen bisherigen Vorgang nennt man Einmalzen.
    Dann wird in mehreren Schritten der Zucker herausgelöst, dazu wird die Gerste je einmal mit ca. 40°C, 60°C und 90°C warmem Wasser behandelt. Ob das ganze danach filtriert wird, bin ich mir nicht mehr sicher. Anschließend die Zuckerlösung normal mit Hefe vergären und brennen. Die Frage ist nur, ob sich der Aufwand lohnt, da ohnehin nur geschmackloser Alkohol herauskommt. Außer: wird die Gerste über Torffeuer getrocknet, erhält das Destillat einen rauchigen Geschmack. Diesen finden Sie bei nahezu allen Islay-Whiskys (Talisker, Lagavulin, Highland Park aus Orkney).

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Helge Schmickl