Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2581 von 4258:

Hallo Herr Dr. Schmickl,
ich habe ihr Buch nun schon 2mal mit Begeisterung gelesen und benutze es weiter als Nachschlagewerk.
Leider habe ich dort wenig, bzw. nichts über Holunder gefunden.
Interessieren würde mich zum einen die Zuckerzugabe. Ist es richtig, dass ich den Fruchtzucker komplett vernachlässigen kann und die maximale Menge für eine 20%ige Maische benutze?
Und was viel wichtiger ist. Wie ist es mit dem Vorbereiten der Beeren. Muss JEGLICHES Grün entfernt werden?
Damit ist man ja schon mal ne Woche beschäftigt, wenn man so 30-40L Maische ansetzen möchte.
Oder können kleinere Grünteile dran bleiben?
Gibt es irgendwelche Erntetips, geräte oder sonstiges, das einem die Arbeit wenigstens ein Wenig erleichtern kann?
Vielen Dank für Ihre Antworten.
Grüße,
Dennis


Dennis, NRW
24.Aug.2006 18:18:24


    Stimmt, der Fruchtzucker ist gering, ja Sie können ihn vernachlässigen. Ja, das Grün muß so gut es eben geht weg, wie im Buch beschrieben. Dafür gibt es mehrere Methoden, die alle mehr oder weniger gut funktionieren:
    - mit einem Rebelrechen, welcher zum Pflücken von Heidelbeeren benutzt wird, abrebeln. Dies ist eine Art Kamm, der Abstand der Zinken ist ca. 1/2 cm. Wenn da die Dolde durchgezogen wird, bleiben die Beeren zurück.
    - die Dolde über ein Hasengitter mehrmals hin- und herziehen.
    - die Dolden inkl. Beeren in das Fass geben und mit einem Farbrühraufsatz für Bohrmaschinen in beide Drehrichtungen rühren. Das Geäst bleibt dann zu einem Großteil im Gestänge des Rühraufsatzes hängen.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl