Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2673 von 4260:

Nachtrag zum Eintrag Nr. 2653:
Hallo Herr Dr. Schmickl,
ich meine, ich habe ein Problem an meiner Anlage beseitigt. Ich habe dem Geistrohr ein stärkeres Gefälle gegeben. Für die Verjüngung von 42 mm auf 22 mm habe ich zwei Reduzierstücke eingebaut. Da das Geistrohr nicht genug Gefälle hatte, bekam ich durch die Reduzierung eine „Treppe“, so dass ein Teil des Destillats wieder in den Topf zurücklief – also einen Rektifikationseffekt. Nach dem Umbau habe ich eine Marillenmaische (16 Vol.%) gebrannt. Das Ergebnis: ca. 1350 ml mit ca. 60 Vol.% (wieder zu hoch)! Super-Aroma – sehr mild! Ich habe schon bis 93° destilliert. Kann es sein, da ich in einem 42-mm-Bogen messe (höchste Stelle), dass das Thermometer zu tief eingesteckt war? An welcher Stelle soll ich in einem Rohr mit einem 42-mm-Durchmesser messen?
Vielen Dank für ihre Antworten!
Hobbybrenner


Hobbybrenner, Deutschland
06.Nov.2006 19:47:31


    Ja, das kann durchaus sein. Sie sollten nicht an der höchsten Stelle messen, sondern mitten im Dampfstrom (von oben betrachtet meistens in der Mitte des Steigrohres bzw. des Ansatzstutzens für's Geistrohr) auf der Höhe der Unterkante der höchsten Stelle vom Geistrohr.
    Macht aber nichts: Brennen Sie die 16%vol-Maische solange, bis die gesamte Edelbrandfraktion ca. 53-55%vol hat und lesen Sie dann die Temperatur ab. Dies entspricht dann dem Nachlaufbeginn.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl