Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2681 von 4325:

Hallo,
da ich noch ein Anfänger auf dem Gebiet des Brennens bin wollte ich hier mal Fachmeinungen zu meinem Vorgehen einhohlen, bei dem ich eventuell entstandenes Methanol abtrenne.
Also, ich erhitze mittels eines Gasbrenners meinen selbstgemachtehn Wein. Somit bringe ich ihn auf exakt 68 Grad Celsius (Siedetemperatur von Methanol) und öffne dabei das Ventil meiner Glasdestille. Nun lasse ich den (hoffentlich) entstandenen Methanoldampf ausströmen. Damit dürfte ja eigentlich auch der Vorlauf austreten. Wenn ich merke das bei 68 Grad nicht mehr soviel Dampf ausströmt, schließe ich das Ventil und stelle meinen Brand her.
Vielen Dank schonmal im Vorraus
robbi


Robbi, Ostdeutschland
13.Nov.2006 15:41:08


    Nein, das ist leider völlig falsch und sinnlos. Wie im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" sehr genau und für Laien leicht verständlich beschrieben, hat ein Flüssigkeitsgemisch (z.B. Wasser/Ethanol/Methanol) nicht drei verschiedene Siedepunkte, sondern immer nur einen, der irgendwo zwischen den Siedepunkten der Einzelkomponenten liegt. D.h. wenn Methanol in Ihrem Wein enthalten ist, siedet der Methanol-Bestandteil des Weines nicht bei 68°C. Der gesamte Wein kocht bei einer viel höheren Temperatur, etwa zwischen 83 und 89°C, je nach dem wie hoch der Alkoholgehalt (Ethanol) ist. Bei 68°C passiert überhaupt nichts, es verdampft nichts, Sie haben heißen Wein und sonst nichts.

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