Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2908 von 4328:

Hallo Herr Schmickl!
Wir haben Mirabellen und türkische Pflaumen eingemaischt. Es waren ca. 35 ltr. Maische in einem 120 ltr. Fass (es sollen eig. noch mehr Mirabellen und Zwetschgen dazukommen!). Wir haben 20 Gramm Reinzuchthefe verwendet (es sollen ja min. 100 ltr. Kernobstmaische werden), 6 ml Enzym und 500 ml Säure-Kombinat. Natürlich haben wir alles vorher gewaschen, Blätter entfernt etc.
Am nächsten Tag roch die Maische heftig stechend nach Nagellack/Nagellackentferner/Kleber.
Was ist da falsch gelaufen?? Haben wir zuviel Hefe dazugegeben und kann dies zur Fehlgärung führen?? Was sollten wir Ihrer Meinung nach mit der Maische tun? Wird das ggf. noch besser wenn die Maische weitergärt oder neue Früchte dazukommen??
Mit freundlichen Grüßen und im voraus vielen Dank für Ihre Tipps!


Stefan, Deutschland
30.Jul.2007 21:16:15


    Dass während der ersten paar Tage der Gärung die Maische sehr stark nach Vorlauf riecht ist laut Auskunft eines Hefeherstellers ein gutes Zeichen. Dann sind die gewünschten Hefestämme nämlich gerade dabei die unerwünschten Wildhefen "zu killen". D.h. dieser Geruch ist ein Zeichen dafür, dass die zugegebene Hefe hochaktiv ist und alle anderen (Fehl)gärungen verdrängt.
    Sie sollten so vorgehen wie Sie es geplant haben: nach und nach die restlichen Früchte zugeben und wie gewohnt weitergären lassen.

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