Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2959 von 4316:

Hallo Herr Dr. Schmickl,
ich habe vor 3 Wochen ca. 15 Liter Maische aus Pflaumen hergestellt. Genau nach Anleitung des Buches "Schnaps brennen als Hobby". Im Gärfass mit Gärspund, mit Turbohefe, mit Verflüssiger, PH-Wert 3,5 - Temp. ca. 18-19 °C, sauber gearbeitet, Kerne unversehrt hinzugegeben, ect.
Nach ein paar Tagen fing es auch an zu gären, erst langsam, dann blubberte es richtig los. Ein paar Tage später hörte das Ganze plötzlich auf. Kein Blubbern mehr. Ich habe dann ca. 700g Zucker zugegeben, aber ohne Wirkung. Seit ca. 5 Tagen ist absolute Stille. Der pH-Wert und die Temperatur stimmen. Die Maische schmeckt etwas bitter. Woran kann das liegen? Ist der Versuch gescheitert? Kann man noch etwas retten?


Jochen Trommer, Nordrhein-Westfalen
13.Sep.2007 15:36:45


    Wenn Sie Turbohefe verwenden und es beginnt erst nach ein PAAR Tagen zu gären, ist mit Sicherheit nicht die zugegebene Hefe dafür verantwortlich. Bei Turbohefe sollte spätestens am nächsten Tag eine sehr heftige Gärung zu bemerken sein. Folgedessen handelt es sich um eine Wildgärung. Diese hört nach ein paar Tagen auf, weil die Hefen bereits bei einem relativ geringen Alkoholgehalt absterben.
    Jetzt können Sie leider nichts mehr retten, beim Brennen sehr genau auf die Vorlaufabtrennung achten, damit der Schnaps zumindest genießbar wird.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl