Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2962 von 4327:

Hallo Herr Schmickl,
ich habe nach Lesen Ihres Buches "Feuer gefangen" und würde gern einmal die Theorie des Buches in die Praxis umsetzen. Allerdings habe ich von meiner Frau gehört, dass ihr Großvater ebenfalls aus Rüben Alkohol destilliert habe und dass das mit ganz erheblichen Gerüchen verbunden sei. Ich würde weniger auf Rüben fokussieren sondern interessiere mich eher für Äpfel/Birnen und Pflaumen.
Meine Frage also: Wie stark ist die Geruchsentwicklung beim Brennen (z.B.: bei einer ca. 20% 10 Liter Maische) und wie hartnäckig ist dieser Geruch? Muss ich bereits beim Ansetzen der Maische mit starken Gerüchen rechnen?
Wie verhält sich das mit reinem Zucker (also ohne Obst)?
Viele Grüße aus Erftstadt


Uwe, Deutschland
14.Sep.2007 21:39:28


    Beim Brennen entstehen keinerlei Gerüche, wenn...
    ... die Anlage bis auf den Destillatauslass luftdicht ist (was normalerweise der Fall sein sollte),
    ...der Kühler möglichst kühl betrieben wird (dadurch entsteht beim Destillatauslass auch kein Geruch),
    ...die Anlage nach dem Brennen erst geöffnet wird, wenn sie wieder vollständig abgekühlt ist.

    Beim Gären entstehen nur dann nennenswerte Gerüche, wenn die Maischemenge größer als ca. 200 Liter ist. Insbesondere bei langsamer Vergärung, d.h. bei einer Zimmertemperatur von ca. 14-18°C, gibt es diesbezüglich kein Problem.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl