Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2985 von 4260:

Hallo,
Ich habe heute meine erste hochprozentige Maische (Pflaumen) mit Turbohefe angesetzt. Habe Verflüssiger, Fruchtsäurekonzentrat und Hefe dazugetan. Hinterher habe ich festgestellt das die Temperatur der Maische nur ca. 10 Grad Celsius betragen hat (die Pflaumen lagen in der Garage). Meine Befürchtung ist, dass der Gärprozess nicht in gang kommt weil die Turbohefe evt. abgestorben ist. Kann mir jemand etwas zu meinem Problem sagen? Ab wann kann man beobachten ob der Gärprozess eingesetzt hat?
Vielen Dank.


Jörg Stünkel, Niedersachsen
03.Okt.2007 18:24:49


    Ob der Gärprozess eingesetzt hat, ist unverkennbar: es schäumt beim Umrühren, es entsteht ein stechender Geruch (Kohlensäure) und im Gärspund blubbert es unentwegt. Dieses Temperaturproblem hatten wir auch schon öfters, ist relativ einfach zu beheben: das Fass in einen raum mit zumindest ca. 20°C stellen. Da die Hefe nicht abgestorben, sondern wegen "Unterkühlung" nur inaktiv ist, sollte es nach ein paar Tagen (so lange dauert es, bis die Raumtemperatur die Maische aufgewärmt hat) von selbst zu gären beginnen. Sobald es heftig gärt das Gärfass wieder zurück in den kühlen Raum (Temp.: 14°-19°C) stellen.

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