Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2996 von 4326:

Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
ich habe eine Maische aus Mirabellen (30 Liter) angesetzt. Aus Zeitgründen war es mir nicht möglich, diese nach der Vergärung gleich abzubrennen, sie blieb dann ca. 8 Wochen liegen. Beim Öffnen des Behälters waren geruchlich keine Auffälligkeiten zu bemerken. Der Geruch war sehr aromatisch. Ich habe den Vorlauf vorschriftsmäßig abgetrennt. 1,5 LIter des Hauptlaufes waren ok. Der Geruch und Geschmack waren aromatisch, bei ca. 90 Grad stellte sich im Destillat ein käsiger Geruch ein, vermutlich Buttersäure, geschmacklich war nichts negatives festzustellen.
Was ist hier passiert?
Wie konnte es zu dieser Buttersäurebildung kommen?
Ich muss gestehen, dass es zunächst bei der Gährung Probleme gab, ich habe zunächst keine Hefe dazu gegeben, in der Hoffnung das es von alleine geht. Danach habe ich Reinzuchthefe und etwas Apfelmost sowie 1 kg Zucker hinzu gegeben. Was soll ich mit dem geruchlich beeinträchtigen Destillat machen?
Vielen Dank im Voraus
mit freundlichen Grüßen
Dr. H.-J. Hartmann


Dr. Hans-Jürgen Hartmann, Hessen/ Fulda
12.Okt.2007 09:25:03


    Buttersäure war das sicher nicht, die stinkt derart penetrant nach Schweißfüßen, dass Sie garantiert alles weggeschüttet hätten. Trotzdem ist etwas schief gelaufen, was genau läßt sich nachträglich leider nicht mehr sagen. Ich stimme Ihnen zu, dadurch, dass Sie die Reinzuchthefe nicht sofort zu Beginn zugegeben haben, hat sich eine Fehlgärung eingeschlichen, die sich wie von Ihnen beschrieben ausgewirkt hat.

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