Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3005 von 4290:

Guten Tag Herr Schmickl
Ich war letztes Jahr bei Ihnen im Seminar und habe auch Ihr Buch gelesen.
Letztes Jahr habe ich Williamsbirnen mit Turbohefe eingemaischt und gebrannt; das Resultat war hervorragend.
In diesem Jahr habe ich Aprikosen mit Turbohofe eingemaischt. Die Früchte waren schön reif. Die Vergärung ging problemlos. Nach der Vergärung hatte die Maische einen Alkoholgehalt von gut 20%, der Geruch und Geschmack der Maische war sehr gut.
Nach ca.2.5 Monaten nach der Vergärung habe ich die Maische (ca. 35 Liter) in den letzten Tagen gebrannt. Den gebrannten Schnaps habe ich anschliessend gefiltert und auf ca. 43% verdünnt.
Das Resultat ist aber enttäuschend. Der Schnaps hat kein Aroma. Was habe ich falsch gemacht?
Kann ich noch etwas retten?
Für Ihre Antwort besten Dank im Voraus.


Zurwerra Martin, Schweiz/Wallis
24.Okt.2007 09:07:18


    Ja, dieses Problem hatten wir bei Aprikosen (Marillen) anfangs auch. Gerade bei dieser Frucht ist die Gärtemperatur sehr ausschlaggebend. Die Raumtemperatur darf bei Aprikosen während des gesamten Gärvorganges nicht mehr als 19°C (besser max. ca. 17°C) betragen, sonst führt das zu dem von Ihnen beschriebenen Problem, das Aroma wird ausgeblasen. Wir hatten anfangs 22°C, auch bei uns war das Destillat damals leider mehr oder weniger geschmacklos.

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