Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3010 von 4328:

Hallo Herr Schmickl,
nach längerer Zeit melde ich mich mal wieder. Nach einigen Experimenten mit Haselnüssen und meinem allerseits beliebten Zirbenschnaps, möchte ich diesmal 10Kg Himbeeren einmaischen. Da jedoch Himneeren wenig Zucker haben und dadurch wenig Ausbeute ergeben, würde ich die Maische mit Zucker etwas anreichern. Dazu hätte ich folgende Fragen:
1.) Hat die Zuckerzugabe Einfluss auf den Geschmack?
2.) Wieviel Zucker ist sinnvoll bei 10Kg Früchten?
3.) Wie soll vergoren werden um so wenig wie möglich Aroma über das CO² "auszublasen"
Vielen Dank schon im Voraus und schöne Grüsse aus dem Salzkammergut.
Michael


Michael Höllering, OÖ / Gmunden
05.Nov.2007 20:26:59


    Dies macht eigentlich nur Sinn, wenn Sie so vorgehen wie es im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" unter dem Kapitel "hochgradige Maische" beschrieben ist, d.h. mit Turbohefe, entsprechender Gärtemperatur, Lagerdauer usw. usf.
    Wenn Sie zu einer herkömmlichen Maische mit "normalen" Reinzuchthefen einfach so mal ein bisschen Zucker zugeben, wird der Brand im Ergebnis schlechter statt besser.
    ad 1) Ja, der Brand wird bedeutend geschmacksintensiver und fruchttypischer.
    ad 2) 3,9 kg (geht NUR mit Turbohefe, siehe Buch)
    ad 3) Umgebungstemperatur 15-19°C, die Zuckerzugabe auf drei Portionen aufteilen und in wöchentlichem Abstand zugeben (auch hier: siehe Buch)

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