Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3086 von 4254:

letztes Jahr habe ich das 1. Mal Kirschmaische destilliert - mehrere Fässer - 200 l waren gut. 1 Fass sauer. Aus Neugierde habe ich auch dieses destilliert und bekam "Essig" als Ergebnis. Danach habe ich wieder gute Maische gebrannt und mein Destillat war grün/blau. Der Kupferkessel hatte einen grünen Belag. Ich versuchte meine Brennanlage zu reinigen. Erst sanft mit Tuch und feinem Sand, dann Stahlwolle ect. zum Schluß sogar mit Bohrmaschine und Schleifscheibe. Einen Teil konnte ich entfernen; danach mit Soda speziell für das Steigrohr,und zum Schluß 1 Kessel Wasser verdampfen lassen und war der Meinung, jetzt müßten alle Rückstände entfernt sein. Dieses Jahr habe ich erneut 1 Kessel Kirschmaische gebrannt und der 1. Brand war schon grün/blau. Wie kann ich meine Brennanlage reinigen? Ist sie total ruiniert? Im Internet habe ich nach Kupferverbindungen gesucht: Kupfer und Essigsäure (ich nehme an, meine saure Maische) verbindet sich und bildet einen grünlichen Belag. In Alkohol wäre das wieder löslich. Entweder ist das Ergebnis jetzt Kupferacetat oder Kupfersulfat. Beides ist gesundheitsschädlich. Kann ich meinen Kirschschnaps durch irgendeinen chemischen Zusatz wieder filtern? Ich bin für jeden Tipp mehr als dankbar.
Ihre
Brigitte Krahl


Brigitte Krahl, Italien
08.Apr.2008 15:43:34


    Anlage reinigen: am besten mit sehr heißer Zitronensäurelösung (ca. 50 g je Liter) bzw. tatsächlich mit konz. Salzsäure (nur KURZ einwirken lassen, sonst löst sich ganze Anlage auf) und in beiden Fällen sehr gründlich mit viel heißem Wasser mit Geschirrspülmittel auswaschen, sodass keine Säurereste zurückbleiben.
    Kirschschnaps: nochmals destillieren, aber mit einer sauberen Anlage.

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