Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 310 von 4273:

Hallo Herr Dr. Schmickl,
habe an diesem Wochenende einen selbsthergestellten Pflaumenwein aus dem letzten Herbst gebrannt. Leider war das Destillat etwas scharf. Habe dann entsprechend der Hinweise in Ihrem Forum über eine Aquarienpümpe 24 Stunden Luft eingeleitet.
Unmittelbar nach dem Brennen hatte ich das Destillat ( 0,75 l)auf ca. 39 vol% herunterverdünnt. Nach Einleitung der Luft habe ich noch 35 vol% gemessen.
Kann das sein oder lag möglicherweise ein Meßfehler vor?
Eine gewisse Schärfe war auch dann noch zu bermerken. Gibt es noch andere Möglichkeiten, die Schärfe eines Destillates zu mindern?

Viele Grüße
Frank


Frank Schmidt, Deutschland
21.Jul.2002 20:57:40


    Ja, das ist möglich, durch das Einblasen von Luft wird ein gewisser Alkoholanteil ausgetrieben, d.h. er wird vom Luftstrom mitgerissen (allerdings erscheint mir der Unterschied bei Ihnen sehr groß). Haben Sie den Vorlauf richtig abgetrennt? Wenn ja, dann kann die Ursache der Schärfe nur noch am Wein selbst liegen, da können Sie jetzt nach der Vergärung leider nichts mehr machen. Wie ich schon öfters angemerkt habe: Tricks wie Lufteinbalsen, Flaschen nach dem Brennen offen stehen lassen usw. haben nur dann einen Sinn, wenn der Schnaps von bester Qualität ist. Ist dies nicht der Fall, werden Geschmacksfehler dadurch VIELLEICHT gemindert, aber die Qualität kann dadurch nicht mehr wesentlich verbessert werden. Die hängt ausschließlich vom Gär- und Brennprozeß ab.

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