Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3181 von 4327:

Hallo zusammen und nach meinem Urlaub in Österreich eine super gutes Jahr für uns alle. Schon einige male über diese Seite gute Infos eingehot und benötige jetzt wieder Hilfe. Habe letztes und diese Jahr aus eigenen Reben cirka 15 Liter Wein gemacht. Aber sehr sauer und kaum trinkbar. Mit ein wenig Zucker zwar besser, aber das ist nicht Sinn der Sache. Also ist mir der Gedanke an Essig entstanden. Ein Holzfass für mehrjährige Lagerung habe ich auch. Also einfach den Wein in eine Glasballon mit 25 Litern Inhalt gegeben und mit Watte verschlassen. Dachte, es bildet sich eine Essigmutter. Nun nach 3 Wochen habe ich ein Gebilde auf der Oberfläche, das Blasen wirft und weißen Schorf absondert. Wenn ich schüttele, sinkt dieser auf den Boden. Sieht aus wie Gips. Von einer Essigmutter keine Spur, sieht mir wie Kahmhefe aus. Was soll ich machen?
Für jede Anregung oder Erklärung wäre ich dankbar. Nur wegschütten wäre mir zu schade.
Gruß.
Gregor


Gregor, NRW
03.Jan.2009 20:02:58


    Stimmt, es handelt sich um Kahmhefe. Jetzt müssen Sie nur noch ca. 4 bis 6 Wochen warten, dann bildet sich von selbst die Essigmutter (sieht eher aus wie eine Qualle) und damit der Essig. Starker Klebstoffgeruch (Ethylacetat) ist ein Zeichen, dass die Essiggärung angesprungen ist. Etwa 1 Monat später (Dauer hängt von Temperatur ab) ist der Essig fertig, der Klebstoffgeruch ist dann vollständig verschwunden. Danach sollte der Essig zumindest ca. 2-3 Monate lagern.

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